Patienteninformation
Kein Hautkrebs selbst, aber ein wichtiger Marker für erhöhtes Hautkrebsrisiko.
Übersicht
Die solare Elastose ist eine Verdickung und Vergröberung der Haut, die durch jahrelange UV-Belastung entsteht: Die elastischen Fasern der Lederhaut degenerieren und lagern sich in desorganisierter Form ab. Klinisch zeigt sich das als verdickte, grobporige, oft gelblich-fahle Haut mit tiefen Falten, meist an chronisch sonnenexponierten Stellen wie Gesicht, Nacken und Unterarmen.
Die solare Elastose selbst ist keine Hautkrebsvorstufe. Sie zeigt aber eine ausgeprägte Sonnenexpositions-Vorgeschichte an und geht mit einem deutlich erhöhten Risiko für weissen Hautkrebs (NMSC) einher: In Gewebeproben von Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen findet sich im Vergleich zu normaler sonnenexponierter Haut eine drei- bis vierfach erhöhte Menge an elastotischem Gewebe.
Behandlungsmöglichkeiten
Weil solare Elastose die Vorschädigung der Haut widerspiegelt, aus der sich später aktinische Keratosen und weisser Hautkrebs entwickeln können, ist ihre Behandlung im Dermetrics-Konzept bewusst der erste Schritt der Hautkrebsprävention, lange bevor eine medizinische Behandlung notwendig wird.